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Über

Hallöchen und herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Du bist höchstwahrscheinlich ganz rein zufällig und aus Langeweile hier gelandet und fragst dich jetzt: Lohnt es sich überhaupt, hier zu bleiben? Tja, dann möchte ich mich und meinen Blog kurz vorstellen!

Ich heiße Gerry und bin 12 Jahre alt (lass dich bitte von diesem Alter nicht abschrecken!). Ich liebe es, zu lesen und selber zu schreiben... Und genau das werde ich hier, auf diesem Blog tun! Ich blogge nicht, um auf irgendeine Weise berühmt zu werden, sondern um meine Geschichten und Gedanken mit anderen zu teilen. Schreiben ist die eine Sache, aber zu merken, dass andere die Resultate lesen, das ist noch viel schöner. Mich würde freuen, wenn Du mir ein Kommentar da lassen würdest, was für Genres Du gerne liest, oder auch Wünsche zu Kurzgeschichten und längeren Geschichten, Gedichten, FanFictions etc.

Ich hoffe, mein "Konzept" spricht dich an, und du hast Lust, mehr zu lesen und zu erfahren!

Viele Grüße, Gerry

Alter: 13
 



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Blog

Kapitel 2

Ich zuckte zusammen, als das Anschnallsymbol mit einem Warnton anfing zu blinken. "Nervös?", lachte Conrad. "Neein", antwortete ich ironisch. "Ist ja nicht so, dass wir gleich abstürzen!" Wenn ich gewusst hätte, wie wahr meine Aussage gewesen war. "Och, jetzt übertreib mal nicht", beschwichtigte Conrad. "Das sind nur leichte Turbulenzen." Stöhnend ließ ich mich in den Sitz zurückfallen. Leicht? Wir HÜPFTEN gefühlt durch den Himmel und mein Herz sowie unangenehmerweise auch mein Magen hüpften eifrig mit. Irgendwann war es kein Hüpfen mehr, sondern nur noch brutalstes Durchrütteln. Die Stewardess machte gehetzte Ansagen, ängstlich klammerte sie sich an ihren Gurt. Jemand zog mir diese ganzen Sicherheitsdinger über, die am Anfang immer von den Stewardessen erklärt wurden. Ich weigerte mich immer noch, die Augen zu öffnen. Letztendlich würde das Ganze wahrscheinlich sowieso nichts bringen. Und dann wollte ich von meinem Tod so wenig wie möglich erleben und spüren. Okay, ich hatte Angst. Ich hatte riesige Angst. Mein Leben würde zu Ende sein! Ich könnte nie wieder lachen, reden, fühlen! Mir kamen Tränen in die Augen. Was käme wohl nach dem Tod? Ich konnte mir nicht vorstellen, dass mein gesamte Existenz dann... inexistent wäre.Alles ging furchtbar langsam.
1.7.16 21:38


Kapitel 1

Der Kies knirschte, als der alte graue Kombi aus der Einfahrt fuhr. Mum schloss das Tor und rief uns hinterher: „Fahrt vorsichtig!“ „Ich ruf dich nochmal an, wenn wir in den Flieger steigen, okay?“ Ich winkte nochmal, dann fuhren wir los. Der Wagen rüttelte mich durch, Conrad schien das gar nicht zu stören. Freiheit. Drei Tage dauerten die lang erhofften Sommerferien bereits an, wobei ich die meiste Zeit im Bett verbracht habe, um mich von der Schulzeit zu erholen. Alle Klassenkameraden machten spektakuläre Reisen an die tollsten Orte der Welt. Und ich? Ich flog mit meinem Halbbruder zu meiner Tante, die in Panama wohnte! Panama an sich hört sich ja recht interessant an, doch nach ein paar Gesprächen mit Conrad musste ich wohl oder übel erfahren, dass diese Frau sehr pingelig, empfindlich und hygienisch war. Wirklich sehr, auf schlimme Weise. Der beißende Geruch des Desinfektionsmittels würde gemeinsam mit Putzmittelduft das gesamte Grundstück penetrieren, sagte Conrad. Und mit Grundstück meinte er ein gepflasterter und steriler Platz ohne jegliche Hinweise auf Natur. Man dürfe nichts anfassen, sich nicht zu schnell oder viel bewegen und alles, was Dreck verursachen könnte oder Spaß machte, war sowieso grundsätzlich verboten. „Was macht sie denn dann den ganzen Tag?“, hatte ich mal gefragt. „Putzen. Und stricken.“, erwiderte Conrad ausdruckslos. Und damit wurde meine Vorstellung unseres „Urlaubes“ definitiv zum absoluten Horror.

„Hey Mama“, sprach ich in mein Handy und versuchte so fröhlich wie möglich zu klingen. „Alles okay?“, fragte Mum, die mich offenbar doch viel zu gut kannte. „Ist Conrad nett zu dir?“ Genervt verdrehte ich die Augen. „Ja, ist er“, seufzte ich. Ich verstand mich eigentlich schon immer gut mit Conrad, wobei Mum immer noch glaubte, dass es nicht so sei. Das lag an ihrer Beziehung zu Conrads Mutter. Diese war schon knapp sechs Jahre mit Dad verheiratet gewesen, als er sie mit Mum betrog. Das Problem war, dass weder Mum noch Conrads Mutter von der jeweils anderen wussten. Und so bekam Mum auch ein Kind von ihm, mich, und naja, irgendwann musste die Wahrheit ja rauskommen, und beide verließen ihn. Trotzdem, oder genau deswegen war die Situation zwischen den beiden etwas angespannt. Naja okay, sie hassten sich abgrundtief. Das tat dem Verhältnis zwischen mir und meinem Halbbruder jedoch keinen Abbruch. Außerdem stellte sich dann, wenn man Mums Sorgen sah, auch die Frage, wieso sie uns zur Hölle gemeinsam nach Panama, zu der Tante unseres Vaters schickten. Doch Logik war meiner Ansicht nach sowieso noch nie die Stärke Erwachsener gewesen, also ließ ich es kopfschüttelnd geschehen.

„Also ist alles in Ordnung“, wiederholte Mum. „Jaa, das sagte ich doch bereits“, murrte ich. „Natürlich, mein Schatz, ich wollte es nur nochmal wortwörtlich aus deinem Mund hören“, beschwichtigte sie. „Gut, dann…“ Ich unterbrach sie. „Der Flieger kommt, ich muss aufhören! Tschüss!“ Bevor sie antworten konnte, legte ich auf.

1.7.16 15:25


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